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宝马一千七百万欧元建成空气动力学研究中心
2009-06-24 11:35:50 来源:auto-reporter.net 作者:Peter Schwerdtmann 【 】 浏览:6598次 评论:29




BMW Technologietag 2009: Luft ist die Seele vom Geschäft


auto-reporter.net - 23. Juni 2009. Luft ist die Seele vom Geschäft - nicht nur bei der Gemischaufbereitung für den Motor, sondern auch auch bei der Aerodynamik. Ab 80 km/h Geschwindigkeit wird der Luftwiderstand größer als der Rollwiderstand, bestimmt also sowohl die Geschwindigkeit eines Autos als auch dessen Verbrauch. Es muss sich sehr lohnen, den Widerstand zu minimieren; denn Premiumhersteller BMW hat rund 170 Millionen Euro in ein hochmodernes Aerodynamisches Versuchszentrum (AVZ) in München investiert, das gestern (22. Juni 2009) offiziell den Betrieb aufnahm.


40 Prozent des Luftwiderstands eines Autos werden von seiner Karosserieform bestimmt. Die Räder und Radhäuser tragen mit 30 Prozent erstaunlich viel dazu bei, der Unterboden noch einmal 20 Prozent und die Funktionsöffnungen wie die Lufteinlässe vorn noch einmal zehn Prozent. Da können die rund 500 Forscher, Ingenieure und Techniker in dem neuen Zentrum noch ein weites Feld beackern, auch wenn BMW-Autos heute bereits mit einem Luftwiderstandsbeiwert von weniger als 0,30 daherkommen.

Besser geht immer; es muss besser gehen, denn BMW will „die Technologieführerschaft ausbauen“, wie Entwicklungsvorstand Dr. Klaus Draeger versicherte. Und er fügt einen bedeutungsschweren Satz hinzu: „Kein anderes Unternehmen in der Branche geht so sparsam mit den Ressourcen um.“ Zwischen 2006 und 2008 habe BMW den Ausstoß seiner Fahrzeuge an Kohlendioxid um 15 Prozent senken können, beim Mini sogar um fast 20 Prozent.

Die Aerodynamiker und deren Kollegen aus der Designabteilung finden jetzt im AVZ die besten Voraussetzungen vor, um auf ihren Fachgebieten nun ihre Beiträge zu geringeren Verbräuchen zu verbessern. Der kleinere Windkanal für Modelle im Maßstab 1:2 und der große für die kompletten Autos stellen ihnen offenbar jetzt die Technologien nach dem Stand der Technik zur Verfügung, die für Geschwindigkeiten bis 300 km/h ausgelegt sind.

Dabei haben sie es nicht nur mit dem Luftwiderstand zu tun. Moderne Aerodynamik-Entwicklung berücksichtigt daneben noch eine Vielzahl weiterer Kriterien: die Optimierung von Auftriebskräften zugunsten von maximaler Fahrstabilität, eine präzise Zufuhr von Kühlluft zum Motor, zum Getriebe und zur Bremsanlage, die Reduzierung von Windgeräuschen und die möglichst geringe Verschmutzungen der Karosserie. Bei der Entwicklung von Cabrio- und Roadster-Modellen kommt zusätzlich noch die gezielte Minimierung störender Zugluft im Innenraum bei geöffnetem Dach hinzu.

Die Mitarbeiter im AVZ sind sicher, nun die weltweit beste Anlage bedienen zu können. Jetzt darf man gespannt sein, was sie in Zukunft noch zu dem „Efficient Dynamcs“-Programm der Münchner beitragen werden.

Die Motorbauer nutzten die Gelegenheit der AVZ-Eröffnung, um auf ihre Beiträge zu dem Programm hinzuweisen. Sie taten das am Beispiel des BMW 5 Gran Turismo, der bald sein Debüt erleben wird. Dieses Auto - angesiedelt zwischen der 5-er Limousine und dem Sports Utility Vehicle BMW X5 - wird einen Sechs-Zylinder-Reihenmotor mit drei Litern Hubraum, Twin-Turbo, Direkteinspritzung und „Valvetronic“ mit dem neuen, gemeinsam mit ZF entwickelten Acht-Gang-Automatikgetriebe erhalten. Verglichen mit dem Achtzylinder mit vier Litern Hubraum aus dem BMW-Regal wird der Sechszylinder in dieser Konstellation knapp 30 Prozent weniger verbrauchen.

Dabei bringt allein die Ventilsteuerung Valvetronic rund zehn Prozent ein. Sie kommt ohne Drosselklappe aus und erlaubt die Verstellung aller Parameter bei Einlass und Auslass. Gern weisen die BMW-Techniker darauf hin, dass sich mit der Valvetronic auch das Ansprechverhalten das Motors verbessert. Rund eine halbe Sekunde schneller reagiert der Motor auf die Eingaben des Fahrers.

Auch der Drehmomentverlauf übertrifft den des Achtzylinders. Das hilft der Automatik, auch wenn die das mit ihren extrem kurzen Schaltzeiten und der Möglichkeit, mehrere Gänge zu überspringen gar nicht nötig hätte. Das Acht-Gang-Getriebe ist genauso schwer und genauso groß wie der Sechs-Gang-Automat. Man darf also damit rechnen, dass er im Laufe der Zeit auch in anderen Modellen zu haben sein wird. Im 5-er GT wird er zur Serienausstattung gehören. Dort trägt er etwa sechs Prozent zur Verbrauchsminimierung bei. Draeger sieht die neue Automatik auch deswegen „auf Augenhöhe mit einem Doppelkupplungsgetriebe“.

Später wird das Getriebe auch eine Start-Stopp-Automatik bieten. Außerdem ist es für die Aufrüstung zum Mild-Hybrid vorbereitet. Wenn das alles geschafft ist, werden die Motorbauer einen weiteren Beitrag zur Verminderung von Kohlendioxid-Emissionen geleistet haben. Jetzt erst einmal zeigt sich BMW zufrieden damit, rund 30 Modelle anbieten zu können, die weniger als 140 Gramm pro Kilometer emittieren. (ar/Sm)


Von Peter Schwerdtmann


 

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